Die Tracht ist ein wesentlicher Bestandteil des Kulturgutes eines Volkes, einer Gemeinschaft. Das Volk (d. h. die Gemeinschaft) bestimmt das Aussehen der Tracht (Farbe, Form, Schnitt). Das zeigen ganz deutlich die Kleiderordnungen der früheren Jahrhunderte. Aus der Gemeinschaft heraus wachsend wird die Tracht dem Leben der Bewohner angepasst. Sie wird geprägt von bestimmten Gesetzmäßigkeiten, von Schmuck- und Geltungstrieb, von Schutzbedürfnis und von dem Wesen einer Gemeinschaft. Da die Tracht nicht nur Schutz des Körpers, sondern auch Ausdruck der seelischen Haltung ist, gehört ihre Herstellung zum Kunstschaffen eines Volkes. Sie ist wie Sprache und Sitte Erkennungszeichen eines Volkes. Die siebenbürgisch-sächsische Tracht hat sich sehr lebensnahe bis in die Gegenwart erhalten. So sind besondere Festtage im Leben des Einzelnen, wie z. B. Konfirmation, Hochzeit oder die Festtage.
| |  Zur siebenbürgisch-sächsischen Männertracht, gehören das weiße Trachtenhemd, dessen Kragen und weite Ärmel gelbe oder schwarze Stickereien zieren, aber auch gehäkelte Spitzen, das buntbestickte oder einfarbige schwarze Samt- oder Stoffhalstuch |  verschiedene Trachten In der siebenbürgisch-sächsischen Trachtenlandschaft unterscheidet man mehrere Trachtenzonen mit jeweils spezifischen Charakteristika. | | |  Zum bürgerlichen Trachtenschmuck gehört der "Spangengürtel", mundartlich "gespongen Girkel", den die gebockelte Frau um die Hüfte trägt. |  Die Farben Weiss und Schwarz sind vorherrschend. Der einfache, altartige Schnitt, die nicht auffalenden, aber doch kunstvolle Handstickereien lassen die Merkmale der Kleidung im einzelnen Generationen je nach Familienstand und Anlass erkennen. | | | | | | |  Wohn oder Schlafzimmer Dekoration |  Wohnzimmer Dekoration | | |  Bauernhochzeit | | | | | |
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