2010



Da wir schon einige Male in Rumänien waren „gönnten“ wir uns  im Sommer 2010 eine Rundreise in den nordöstlichsten Teil Rumäniens, der bis 1918 Teil der Österreichisch Ungarischen Monarchie war und zu den Moldau-Klöstern in der Bukowina.
Über München und Salzburg kammen wir nach Ungarn an und zwar nach Szombothely, einer kleinen Stadt, neben Gyor wo ich einen guten Freund besuchte. Am Abend gingen wir ganz lecker essen in ein typisches, uriges, ungarisches Lokal. Die Unterkunft war in einem netten Hotel, dass uns auch mein guter Freund empfohlen hatte. Am nächsten Tag ging es weiter über Budapest nach Oradea wo wir unser erstes Ziel in Rumänien erreichten: Die "Felix Bäder"

unsere kleine Rundreise duch Rumänien

 Wir übernachteten in einer schönen, privat geführten Villa in der Nähe vom Schwimmbad. Weil aber das Wetter nicht dementsprechend war, beschlossen wir weiter zu fahren. Wir unterhielten uns noch mit den Besitzer der Villa und erzählten von unserem Besuch in Rumänien. Die Leute kamen aus Buchenland (Bukowina) und gaben uns sehr gute Tipps aus der Gegend, besser hätte unser Gespräch nicht verlaufen  können, denn das war unser nächstes Ziel, zu den Weltberühmten Klösteren.

Felix Bad  Villa Andreea 


 In Richtung Bukowina machten wir noch einen kleinen Abstecher in eine sehr bekannte Tropfstein-Höhle.
Pe
ștera Urșilor(Bärenhöhle) ist eine der bekanntesten Höhlen in Rumänien und liegt im Westen von Siebenbürgen, ungefähr 75 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Oradea im Kreis Bihor in der Nähe der Gemeinde Pietroasa, Ortsteil Chișcău. Die Höhle ist eine kommerzielle Touristenattraktion und lockt seit ihrer Freigabe im Juli 1980 Menschen aus aller Welt an. Sie besteht aus drei übereinander liegenden Galerien, von denen nur die oberste als Schauhöhle hergerichtet wurde. Die beiden unteren Galerien bleiben wissenschaftlichen Untersuchungen vorbehalten. Die Höhle zeigt eine in ihrer Schönheit und Vielzahl der Formen beeindruckende Tropfsteinwelt. Höhepunkt jeder Führung ist jedoch der Besuch eines versteinerten Skeletts eines Höhlenbären (Ursus spelaeur). Dieses Skelett ist vollständig erhalten und befindet sich dort seit etwa 15.000 Jahren.


 

Weg zur Bärenköle  geGerlinde in der Bärenhöhle

 

Herrliche Stalagnitten und Stalagtitten Herrliche Stalagnitten und Stalagtitten 

 

Herrliche Stalagnitten und Stalagtitten  Bärenskelett

Nach ca. 2 – 3 Stunden Besichtigung der Höhle, stärkten wir unsere Kräfte in einem typisch rumänischen Restaurant und setzten unseren Weg Richtung Bukowina weiter. Die Fahrt ging ein kleines Stück zurück nach „Beiusi“ ein kleiner Ort zwischen Oradea und Bärenhöhle.
Von dort aus ging es über die Westkarpaten „Padurea Craiului Berge“ auf einer ganz neu ausgebauten Straße mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten bis nach „Alesd“ wo wir wieder auf die DN1 eine der Hauptstraße Rumäniens fuhren. Wir wollten eigentlich in Klausenburg (Cluj) übernachten, aber weil wir gut in der Zeit waren und mich der Gedanke von dem schönen Bucowina nicht mehr los lies fuhren wir weiter in die Richtung.

Als wir uns der Region näherten wurde es uns klar was man so erzählte über das Buchenland (Bukowina). Es war als ob wir uns im tiefsten Schwarzwald befinden würden, so schön und so grün waren die Berge, eine Augenweide.

 

Bukowina Bukowina 

 

auch in dieser Gegend gibt es ein Dracula Schloss herrliche Straßen mit schöner Aussicht

Bereits im 14. Jahrhundert taucht die Bezeichnung „Bukowina“ auf. Nach dem Erwerb des Gebietes durch Österreich und genauer Absteckung der Landesgrenzen erhält das Gebiet im Jahre 1776 den offiziellen Namen „Bukowina“, der auch nach Übernahme des Landes durch Rumänien (1918) seine Gültigkeit behält.  Das von den Deutschen verwendete Wort „Buchenland“ ist eine Übersetzung aus dem Ukrainischen und blieb bis 1940 im Gebrauch.
Unser Ziel in dieser Gegend war eine Pension, die uns die Leute empfohlen hatten aus Felix die gerade aus dem Ort stammten. In der Nähe von „Sadova“ ein guter Ausgangspunkt um die berühmten Klöster zu erkunden.
Die Pension Bergsehnsucht „Dor de Munte“ neben Sadova ist der ideale Ort für die Freizeit. Amplasata pe o suprafata de 1, 2 ha - cu anexe, parcare si terenul limitrof - ofera cele mai bune conditii de cazare si masa, personal calificat si de inalta tinuta, servicii ireprosabile.
Gelegen auf einer Fläche von 1, 2 Hektar - mit Anhängen, Parkplatz und angrenzenden Flächen - bietet die beste Unterkunft und Verpflegung, qualifizierte und von hoher Qualität, nahtlosen Service.


 

Pension Bergsehnsucht (Dor de Munte) das entsprechende Auto für Rumänien..........

 

die Aussicht von unserem Balkon Werner bei einem gemütlichen Bier und beim studieren der Karte

In dieser schönen Oase wohnten wir 2 Tage, es war ein guter Ausgangspunkt um die Klöster zu erkunden
Die weltberühmten Moldau-Klöster in der Bukowina (dem Buchenland): Putna, das 1466-1469 erbaute Mönchskloster nahe der ukrainischen Grenze, mit der Grabstätte Stefan des Großen (1457-1504) sowie die im 16. Jahrhundert erbauten, durch ihre Außenfresken berühmt gewordenen Klöster Arbore, Sucevita, Moldovita, Voronet und Humor, die heute als Nonnenklöster geführt werden, was bereits die reich mit Blumen geschmückten Klostergärten signalisieren. Mit diesen Fresken, die je nach Kloster in verschiedenen Grundfarben gehalten sind – am bekanntesten ist das Voronet-Blau – brachten anonyme Maler-Mönche des Mittelalters mit religiösen Bildern in byzantinischem Stil dem damals des Lesens unkundigen Kirchenvolk den Glauben nahe. Die Darstellungen spannen einen weiten Bogen vom Stammbaum Jesus, von der Schar der Heiligen, von Cherubinen und Seraphim bis hin zu riesigen Darstellungen des Jüngsten Gerichts.


 Das Kloster Moldovița (rumänisch Mănăstirea Moldovița) liegt in Rumänien im Kreis Suceava auf dem Gebiet der Gemeinde Vatra Moldoviței. Die innerhalb der Klostermauern befindliche rumänisch-orthodoxe Kirche, die Mariä Verkündigung geweiht ist, wurde 1993 gemeinsam mit sechs anderen Moldauklöstern in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen

 

Kloster "Moldovita"
auf dem Weg zum ersten Kloster herrliche Aussichten
Eingang Kloster Klosterkirche
Innenraum der Kirche Der neuere Wohntrakt der Nonnen
Kirche Der ältere Wohntrakt der Nonnen 

Das Kloster Sucevița wurde in der ersten Hälfte der 1580er Jahre von Ieremia Movilă, der von 1595 bis 1606 Herrscher von Moldau war, gestiftet. Die Kirche ist mit Wehrtürmen und Mauern umgeben und landschaftlich sehr schön gelegen. Das Kloster wird bis heute als Nonnenkloster genutzt. Im Klostermuseum können Stickereien, Ikonen, Handschriften und Bücher besichtigt werden.
Das Kloster ist eines der schönsten Moldauklöster und das einzige, dessen Innen- und Außenwände vollständig mit Wandmalereien versehen sind und dessen Fresken innen und außen vollständig erhalten sind. Bedeutend ist unter anderem die Darstellung "Stufenleiter der Tugenden" an der Nordfassade, die eine Leiter zum Himmelstor zeigt

 

Kloster "Sucevita"
Info Tafel vom Kloster Sucevita Klosterkirche
Klosterkirche  Eingang der Klosterkirche 
Innenhof Innenhof
auf dem Rückweg zur Pension entdeckten wir ein Monument zu Ehren der Soldaten, die diesen Weg erbauten so etwas ist Alltag

Das Kloster Voroneț (rum. Mănăstirea Voroneț) liegt in Rumänien nahe der Stadt Gura Humorului im Dorf Voroneț. Die innerhalb der Klostermauern liegende Kirche Sfântul Gheorghe („Heiliger Georg“) wurde 1993 zusammen mit anderen Kirchen in der Moldau in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die übrigen Klosterbauten sind nicht mehr vorhanden.
Stefan der Große baute einer Legende nach das Kloster Voroneț zur Erinnerung an den Sieg in der Schlacht von Vaslui. Die berühmte Klosterkirche des Heiligen Georg wurde im Dreikonchenstil in der Zeit vom 26. Mai bis zum 14. September 1488 errichtet. Erst im Jahr 1547 - während der Herrschaft von Stefans Sohn Petru Rares - wurde das Vordach hinzugefügt und die bereits zu Baubeginn vorgesehene Bemalung der Kirchenaußenmauern.

 

Kloster "Voronet"
Info Tafel vom Kloster  Voronet Klosterkirche vom Eingang aus gesehen
der Eingang (Tor) zum Kloster Fresken und Gemälde
Fresken und Gemälde  von da stammt die Farbe "Voronet Blau" (es ist ein besonderes "Blau")
die Wetterseite der Kirche (die Gemälde sind ganz verblasst) Klsterkirche

Auch nach diesen wundervollen Tagen die wir da verbrachten mußten wir weiterreißen.
Wir hatten vor über die Bikaz Klamm die Ostkarpaten zu überqueren.
Auf dem Weg zu dieser Naturschönheit ging es an einer typischen kapitalistischen Feinheit vorbei. Auf einmal fehlen sämtliche Bäume und auch ein Stück Berg ist einfach verschwunden. Zement wird hier hergestellt. (Heidelberg Zement)
Die Bicaz-Klamm war schmal, hoch und voller Serpentinen. Eigentlich für über 3,5 Tonnen gesperrt, aber trotzdem gab es auch an den schmalsten und engsten Stellen Kontakt zu diesen Brummern. Die Tagestouristen, die natürlich überall standen und selbst mit Handys wild umher fotografierten, machten die Auffahrt zum Roten See (Lacul Rosu) zur wahren Slalomfahrt.

 

Bicaz Klamm
so einfach verschwinden Berge in Rumänien Slalom Fahrt durch die "Bicaz Klamm"
der Weg wurde immer enger im Schneckentempo kamen wir aber trotzdem weiter

Der Rote See  (Lacul Roşu) in der Nähe des Passes entstand 1838 durch einen Bergsturz, der den Fluss aufstaute. Ein ganzer bewaldeter Abhang war damals ins Wasser gerutscht, und heute ragen noch die Baumstämme aus dem Wasser.

 

Roter See
der Rote See der Rote See 

An diesem Ort stärkten wir uns nochmal mit einer deftigen Mahlzeit (sehr leckere "Mici" Civapcici) denn von da ging es weiter über Gheorgheni Schässburg Mediasch bis Hermannstadt (Sibiu) unser letztes Ziel wo wir auch ein wenig länger verweilen wollten.
 

                                                        

 

                                                                                 zurück zum Urlaub
 

 

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!